Na warte!

(1969 – 1986, 16 Episoden, russisch mit englischen Untertiteln)

Die beliebteste Zeichentrickserie der Sowjetunion ist über mehrere Jahrzehnte entstanden. Die Handlung erinnert etwas an Tom und Jerry, wobei hier ein Wolf hinter einem Hasen her ist. Es wurden viele aktuelle russische Musiktitel verwendet und die Handlung spielt in der Sowjetunion.

Besucherin aus der Zukunft

Besucherin aus der Zukunft
(1986, russisch mit englischen Untertiteln)


Ein Junge findet eine Zeitmaschine und reist etwa 100 Jahre in die Zukunft. Von dort kommt er in die 1980er Jahre zurück und es folgen ihm ein Mädchen aus der Zukunft und formwandelnde Piraten. Die TV-Serie basiert auf den Büchern vom berühmten russischen Science-Fiction-Autor Kir Bulytschow. Es war lange Zeit die bei weitem beliebteste TV-Serie für Kinder und Jugendliche in Russland

12 Stühle

Zwölf Stühle
(1971, russisch mit englischen Untertiteln)


Die Kriminalkomödie spielt in den 1920er Jahren. Zwei kleine Gruppen suchen nach 12 Stühlen, in denen vor der Revolution Diamanten versteckt worden waren. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Ilja Ilf und Jewgeni Petrow aus dem Jahr 1928. Es gab davon auch verschiedene andere Verfilmungen, unter anderem in den USA von Mel Brooks, aber auch in Italien, Frankreich und Deutschland.
Regie: Leonid Gaidai.

Bruder

Bruder
(1997, russisch mit englischen Untertiteln)


Ein junger Russe namens Danila besucht nach seinem Armeedienst seinen Bruder in St. Petersburg. Dabei stellt sich heraus, dass sein Bruder kein Businessman, sondern ein Auftragskiller ist. Durch Lügen wird Danila in die blutigen Geschäfte seines Bruders verstrickt.

Regie: Alexander Balabanov

Gardemarine vorwärts

​Gardemarine vorwärts!
(1988, russisch mit englischen Untertitel
n)

Der Gardemarin war ein Dienstgrad in der Kaiserlich-Russischen Marine von 1716 bis 1917. In der TV-Serie geht es um die Abenteuer mehrerer junger Gardemarine-Studenten in Russland des 18. Jahrhunderts, die in politische Angelegenheiten verstrickt werden und dem russischen Vize-Kanzler gegen ausländische Intrigen beistehen. 

Regie: Svetlana Druschinina

Der Admiral

Der Admiral
(2008, russisch mit englischen Untertiteln)

Der Film beruht auf wahren Begebenheiten und schildert die letzten Lebensjahre des russischen Admirals Alexander Wassilijewitsch Koltschak bis zu dessen Tod am 7. Februar 1920.

Regie: Andrei Krawtschuk

Komm und sieh

Komm und sieh
(1985, russisch mit deutschen Untertiteln)


Der sowjetische Antikriegsfilm spielt 1943 in der Weissrussischen Sowjetrepublik. Die Hauptfigur des Films, der Jugendliche Florian, genannt Fljora, schliesst sich gegen den Willen seiner Mutter den Partisanen an. Zu Beginn ist es für ihn ein grosses Abenteuer, doch im Verlauf des Films erlebt der Junge ein Martyrium. Am Ende des Films ist Fljora ein anderer Mensch.

Regie: Elem Klimow

17 Augenblicke des Frühlings

17 Augenblicke des Frühlings
(1973, russisch mit deutschen Untertiteln)


Eine wunderbare Serie über den russischen Spion Stirlitz, der sich 1945 für einen Nazi-Offizier in Deutschland ausgibt. Die 12-teilige TV Serie wurde absichtlich in schwarzweiss gedreht, um älter und authentischer zu wirken. Die Handlung ist frei erfunden, jedoch mit historischen Fakten gespickt. Den Film kennt jede Russin und jeder Russe.
​Regie: Tatjana Liosnowa

Sherlock Holmes 5 Episoden

Sherlock Holmes
(1979-1986, 5 Episoden, russisch mit englischen Untertiteln)

Diese TV-Serie, die sich sehr eng an die Buchvorlage hält, halten gilt bei vielen Fachleuten für die beste Sherlock Holmes Verfilmung. Nach der Erstausstrahlung in England in den 1980er Jahren stimmte dieser Einschätzung sogar die damalige britische Premierministerin Margaret Thatcher zu.
Regie: Igor MaslennikowA

Himmel der Verheissung

Himmel der Verheissung
(1991, russisch mit deutschen Untertiteln)


Nach dem Zerfall der Sowjetunion tritt die Zeit der Perestroika ein. Das System fällt in sich zusammen. Viele Menschen landen auf der Strasse und leben von der Hand in den Mund. Mit Humor und Ironie erzählt Rjasanow die Geschichte der Post-Sowjetischen Gesellschaft, die es trotz allen Hindernissen schafft das beste draus zu machen. Seit seiner Premiere im Jahr 1991 erreichte der Film im Nu Kult-Status in fast allen Ländern der ehemaligen Sowjetunion.

Regie: Eidar Rjasanow